Ge­dan­ken zum 2. Ade­vents­sonn­tag (8.12.)

(Jes 11,1–10; Ps 72,1–2.7–8.12–13.17; Röm 15,4–9; Mt 3,1–12) Kehrt um! Denn das Him­mel­reich ist na­he.” Mit die­sen Wor­ten be­ginnt im Mat­thäu­sevan­ge­li­um das Wir­ken Jo­han­nes des Täu­fers.Um­keh­ren, ei­ne Wen­de um 180 Grad. Das heißt doch, dass bis­her al­les in die fal­sche Rich­tung lief. Das grie­chi­sche Wort μετανοεῖν be­deu­tet tat­säch­lich Bu­ße tun, sich be­sin­nen. Dem Wort­sinn nach Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum 1. Ad­vents­sonn­tag (1.12.2019)

(Jes 2, 1–5; Röm 13, 11–14a; Mt 24, 29–44) Am En­de der Ta­ge Mit den bi­bli­schen Tex­ten des 1. Ad­vents könn­te man leicht Welt­un­ter­gangs­stim­mun­gen ver­stär­ken und so­mit auch ei­ne Hal­tung der Angst. Das Ge­gen­teil aber wol­len sie be­wir­ken. „Am En­de der Ta­ge“ (Jes 2,2) er­war­ten wir nicht die end­gül­ti­ge Ka­ta­stro­phe, (sol­che hat­ten und ha­ben wir Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Hoch­fest Christ­kö­nig, Letz­ter Sonn­tag im Jah­res­kreis (24.11.2019)

(Kol 1,12–20; Lk 23, 35b-43) Wenn wir heu­te das Christ­kö­nigs­fest fei­ern, so geht es nicht um die eher frag­wür­di­ge Be­ti­te­lung als Kö­nig, die auf Je­sus an­ge­wen­det wird. Heu­te ver­birgt sich da­hin­ter wohl letzt­lich sei­ne Be­deu­tung, die er für Men­schen hat, die ihm fol­gen wol­len; dass er Maß­stab ih­res Den­kens und Han­delns ist, wo­bei er ih­nen Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Dia­spo­ra-Sonn­tag am 17.11.2019

(Jes 29, 11–14; 1 Kor 13, 1–13; Joh 13, 31–35) “Glau­bens­stif­ter” Am 33. Sonn­tag im Jah­res­kreis, dem vor­letz­ten Sonn­tag desKir­chen­jah­res „C“, fei­ern wir den Dia­­s­po­­ra-Son­n­­tag, an dem wir unsbe­son­ders mit den Chris­ten Ost­deutsch­lands, Nord­eu­ro­pas und desBal­ti­kums ver­bun­den wis­sen, die in die­sen Re­gio­nen ei­ne klei­neMin­der­heit sind. Das Bo­ni­fa­ti­us­werk der deut­schen Ka­tho­li­ken e.V.un­ter­stützt vie­le Pro­jek­te, da­mit Chris­ten Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Hoch­fest Al­ler­hei­li­gen (01.11.)

(Offb 7,2–4.9–14; 1 Joh 3,1–3; Mt 5,1–12a) Hei­lig ma­chen­de Lie­be Wir fei­ern heu­te al­le Hei­li­gen, mit oder oh­ne Hei­lig­spre­chung. Im of­fi­zi­el­len Ta­ges­ge­bet heißt es, dass wir die „Ver­diens­te“ al­ler Hei­li­gen fei­ern. Da­hin­ter ver­birgt sich ein Hei­lig­keits­ver­ständ­nis, das nicht mehr zeit­ge­mäß ist und viel­leicht noch nie war. Denn was heißt über­haupt „hei­lig“? Gott al­lein ist hei­lig, Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum „Sonn­tag der Welt­mis­si­on“ (27.10.2019)

(30. Sonn­tag im Jah­res­kreis – Sir, 35, 1–22a; 2 Tim 4, 6–18; Lk 18, 9–14) Mis­si­on Got­tes Der letz­te Sonn­tag im Mo­nat Ok­to­ber ist im­mer der sog. „Sonn­tag der Welt­mis­si­on“, der welt­weit be­gan­gen wird. Die­ses Jahr füh­len wir uns be­son­ders ver­bun­den mit den Chris­tin­nen und Chris­ten der Kir­che im Nord­os­ten In­di­ens. Die viel­leicht wich­tigs­te Mis­si­on, Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Pa­tro­nats­sonn­tag, den 20.10. (Te­re­sa von Ávi­la, 15.10.)

In­ne­res Be­ten Te­re­sa von Ávi­la (1515–1582), de­ren Ge­denk­tag bzw. de­ren Hoch­fest als Or­dens­mut­ter am 15.10. ge­fei­ert wur­de, gab sich selbst bei ih­rem Ein­tritt in das Kar­me­li­tin­nen­klos­ter in Ávi­la den Na­men Te­re­sa von Je­sus. Die von ihr vor­an­ge­trie­be­ne Grün­dung neu­er Klös­ter und ei­ner neu­en Le­bens­form be­ruh­te nicht auf äu­ße­ren Ver­än­de­run­gen, son­dern auf dem in­ne­ren Be­ten, so­mit Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum 28. Sonn­tag im Jah­res­kreis (13.10.2019)

(2 Kön 5, 1–19; Röm 3, 21–24.28–30; LK 17, 11–19) The­ra­peu­ti­scher Glau­be Wie am letz­ten Sonn­tag so geht es auch heu­te um den bi­bli­schen Glau­ben, al­ler­dings im Be­zug auf sei­ne the­ra­peu­ti­sche Kraft. Ge­ra­de Je­sus ist Zeu­ge da­für, dass die Nä­he Got­tes heil­sam ist, und zwar zu­erst für das ir­di­sche Le­ben. Das ist es näm­lich, was Wei­ter­le­sen

Stär­ke un­se­ren Glau­ben“

Ge­dan­ken zum Evan­ge­li­um vom 27. Sonn­tag im Jah­res­kreis (06.10.2019) (Hab 1,2–3;2,2–4; 2 Tim 1, 6–8.13–14; Lk 17, 5–10) „Stär­ke un­se­ren Glau­ben!“, so bit­ten die Apos­tel Je­sus im Evan­ge­li­um (V5). Der bi­bli­sche Glau­be ist kein Ka­te­chis­mus­glau­be, kei­ner, der frag­los und un­an­ge­foch­ten ist. Er ist kein Be­scheid­wis­ser­glau­be, noch weiß er auf al­le Fra­gen ei­ne Ant­wort. Sein Ge­gen­spie­ler Wei­ter­le­sen