Ge­dan­ken zu den Le­sun­gen vom 19. Sonn­tag im Jah­res­kreis (11.08.2019)

( Weish 18,6–9; He­br 11,1–2.8–19; Lk 12,32–48 ) Al­le drei Le­sungs­tex­te des heu­ti­gen Sonn­tags brin­gen in ver­schie­de­nen Zu­sam­men­hän­gen zum Aus­druck, dass Glau­be und Hoff­nung un­trenn­bar zu­sam­men­ge­hö­ren. Men­schen, die sich von ei­nem le­ben­di­gen Glau­ben lei­ten las­sen, ge­hen We­ge, die nicht schon durch­ge­plant sein müs­sen. Der He­brä­er­brief schil­dert sie als Men­schen, die ein Ohr ha­ben für Got­tes Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 18. Sonn­tag im Jah­res­kreis (04.08.2019)

(Koh 1–2; Kol 3, 1–11; Lk 12, 13–21) Wie im Him­mel, so auf Er­den „Rich­tet eu­ren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Ir­di­sche!“ (Kol 3,2), so heißt es heu­te in der 2. Le­sung im Brief an die Ge­mein­de in Kolós­sä. An­ge­sichts der öko­lo­gi­schen Not, in der sich un­se­re Mut­ter Er­de be­fin­det, klingt Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Evan­ge­li­um vom 16. Sonn­tag im Jah­res­kreis (21.07.2019)

(Lk 10, 38–42) „In je­ner Zeit kam Je­sus in ein Dorf. Ei­ne Frau na­mens Mar­ta nahm ihn gast­lich auf.“ So­weit bie­tet der Text erst­mal nichts Un­ge­wöhn­li­ches. Je­sus, ein be­rühm­ter Leh­rer, kommt zu Be­such und wird im Haus ei­ner Frau gast­lich auf­ge­nom­men. Das ent­spricht dem da­ma­li­gen Rol­len­ver­ständ­nis und den Ge­pflo­gen­hei­ten. Aber dann kommt der Teil, der so Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 15. Sonn­tag im Jah­res­kreis (14.07.2019)

(Dtn 30, 9c-14; Kol 1, 15–20; Lk 10, 25–37) Je­sus – Iko­ne Got­tes Es er­staunt mich im­mer wie­der, wie selbst­ver­ständ­lich und selbst­si­cher man­che Got­tes­be­scheid­wis­ser von Gott re­den. Sie wis­sen ge­nau, was Gott will und was nicht. Wenn wir als Chris­ten ei­ne Ah­nung vom Ge­heim­nis Got­tes ha­ben wol­len, sind wir im­mer auf Je­sus von Na­za­reth ver­wie­sen. Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zu den Le­sun­gen vom 14. Sonn­tag im Jah­res­kreis (07.07.2019)

(Jes 66, 10–14c; Gal 6, 14–18; Lk 10, 1–20) Schatz des Frie­dens „Frie­de“ ist ein Stich­wort, das heu­te al­le drei Le­sun­gen mit­ein­an­der ver­bin­den könn­te. Die­ser Frie­de ist kein Waf­fen­still­stand oder ein Frie­dens­ver­trag zwi­schen ver­fein­de­ten Par­tei­en, son­dern zu­erst ei­ne in­ne­re Wirk­lich­keit. Frie­de in sich zu ha­ben, ist ge­ra­de­zu ein Ge­schenk des Him­mels, es ist aber auch Wei­ter­le­sen

Zu den Le­sun­gen vom 13. Sonn­tag im Jah­res­kreis (30.06.)

(1 Kön 19, 16b.19–21; Lk 9, 51–62) Nach­fol­gen In­ter­es­sant ist, dass „nach­fol­gen“ in den Evan­ge­li­en nie als Sub­stan­tiv („Nach­fol­ge“) vor­kommt, son­dern im­mer nur als Verb. Das heißt, es gibt kei­ne abs­trak­te Nach­fol­ge, es gibt sie nicht als Ge­dan­ken­gut. Nach­fol­ge gibt es nur als kon­kre­tes und sicht­ba­res Ge­sche­hen. We­ge der Nach­fol­ge und Be­ru­fungs­ge­schich­ten sind so viel­fäl­tig Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Fron­leich­nams­sonn­tag 2019

(1 Kön 19, 3–8; 1 Kor 11, 23–26; Lk 9, 11b-17) Mit IHM un­ter­wegs Was un­ter­schei­det ei­gent­lich das Fron­leich­nams­fest vom „Letz­ten Abend­mahl“ am Grün­don­ners­tag? Am Grün­don­ners­tag steht noch un­mit­tel­ba­rer die Per­son Je­sus im Mit­tel­punkt. Fron­leich­nam sind es mehr die eu­cha­ris­ti­schen Ga­ben Brot und Wein, und da noch­mal ins­be­son­de­re das eu­cha­ris­ti­sche Brot. Das ist nicht ganz Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Drei­fal­tig­keits­sonn­tag

Spr 8,22–31; Ps 8,4–5.6–7.8–9; Röm 5,1–5; Joh 16,12–15 Theo­lo­gi­sche Lehr­bü­cher las­sen sich fül­len mit Aus­sa­gen über die Drei­fal­tig­keit. Im­mer wie­der gibt und gab es Ver­su­che, die­sem Ge­heim­nis auf die Spur zu kom­men. Ein be­son­ders schö­nes Bei­spiel er­zählt ei­ne Le­gen­de über den hei­li­gen Pa­trick: er, der Apos­tel der Iren, soll an­hand ei­nes Klee­blatts ver­sucht ha­ben, die Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Pfingst­sonn­tag (09.06.2019)

(Apg 2,1–11; Röm 8, 8–12; Joh 20, 19–23) „Ler­nen ist Le­ben“ Mit dem heu­ti­gen Pfingst­fest en­det die Os­ter­zeit und be­ginnt lit­ur­gisch die „Zeit im Jah­res­kreis“. Da­für emp­fan­gen wir al­le die Ga­ben des Hei­li­gen Geis­tes. Ei­ne Ga­be könn­te die Of­fen­heit für das im­mer über­ra­schen­de Le­ben sein, was man auch le­bens­lan­ge Lern­be­reit­schaft nen­nen könn­te. Dar­um lau­tet das Wei­ter­le­sen