Ein­füh­rung und Pre­digt zum 5. Fas­ten­sonn­tag (29.03.2020)

(Ez 37, 12b-14; Röm 8, 8–11; Joh 11, 1–45) Ein­füh­rung Der heu­ti­ge 5. Fas­ten­sonn­tag ist zu­gleich der Mi­­se­­re­or-Son­n­­tag und hat das The­ma: Gib Frie­den! Im Blick­punkt ste­hen der Li­ba­non und Sy­ri­en. Der mitt­ler­wei­le 8 Jah­re an­dau­ern­de Krieg in Sy­ri­en, hat zu gro­ßen Flücht­lings­strö­men ge­führt. Da­bei hat der Li­ba­non in Re­la­ti­on zu sei­ner Be­völ­ke­rung die meis­ten Wei­ter­le­sen

Lit­ur­gi­scher Im­puls — Ge­dan­ken zum vier­ten Fas­ten­sonn­tag oh­ne ge­mein­sa­men Got­tes­dienst

(1 Sam 16,1b.6–7.10–13b; Eph 5,8–14; Joh 9,1–41) Der vier­te Fas­ten­sonn­tag trägt tra­di­tio­nell den Na­men „La­e­ta­re“. Ha­ben wir Grund zur Freu­de? Wie ge­hen wir heu­te mit der uns um­ge­ben­den Kri­se um? Ganz si­cher ist es rich­tig, auf Ver­an­stal­tun­gen, auch Got­tes­diens­te, zu ver­zich­ten und so die schnel­le Aus­brei­tung des neu­ar­ti­gen Co­ro­na­vi­rus zu ver­lang­sa­men. Merk­wür­dig ist, wel­che Re­ak­tio­nen Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 3. Sonn­tag der Fas­ten­zeit (15.03.2020)

(Ex 17, 3–7; Röm 5, 1–2.5–8; Joh 4, 5–42) Un­ver­dient ge­schenkt Für Mar­tin Lu­ther war die Lek­tü­re des Rö­mer­brie­fes und die Bot­schaft des hl. Pau­lus, dass wir aus Glau­ben ge­recht ge­macht sind, ei­ne be­frei­en­de Er­lö­sung von al­ler fehl­ge­lei­te­ten und angst­ma­chen­den Leis­tungs­fröm­mig­keit. Man muss, kann und darf sich Got­tes Lie­be nicht ver­die­nen, weil ein­fach je­de Lie­be, Wei­ter­le­sen

Zum 2. Sonn­tag der Fas­ten­zeit (08.03.)

Gen 12,1–4a; 2 Tim 1,8b-10; Mt 17,1–9 Der Berg Ta­bor, auf dem Je­sus sei­nen Jün­gern als Got­tes ge­lieb­ter Sohn of­fen­bart wird, ist hier zu­gleich Ort ei­ner be­son­de­ren Be­geg­nung. Mo­se und Eli­ja, zwei be­deu­ten­de Ge­stal­ten aus der jü­di­schen Tra­di­ti­on, spre­chen mit Je­sus. Er selbst ist in die­ser Tra­di­ti­on ver­wur­zelt. Zu­gleich wer­den sei­ne An­hän­ger, die schon bald Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Evan­ge­li­um vom 1. Fas­ten­sonn­tag (01.03.2020)

(Gen 2,7–9.3,1–7; Röm 5, 12–19; Mt 4, 1–11) Geist­be­wirk­te Ver­su­chung Am 1. Fas­ten­sonn­tag hö­ren wir im­mer die Ver­su­chungs­ge­schich­te Je­su in der Wüs­te. Dort­hin hat ihn nicht der Teu­fel, son­dern der Geist ge­führt, da­mit er vom Teu­fel in Ver­su­chung ge­führt wer­den kann. Das ist schon ei­ne merk­wür­di­ge Ko­ali­ti­on, aber auch Je­sus war am En­de vor al­lem Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zu den Le­sun­gen vom 7. Sonn­tag im Jah­res­kreis (23.02.2020)

(Lev 19,1–2.17–18; Ps 103,1–2.3–4.9–10.12–13; 1 Kor 3,16–23; Mt 5,38–48) In den heu­ti­gen Tex­ten aus dem Buch Le­vi­ti­kus und dem Mat­thäu­sevan­ge­li­um wer­den wir auf­ge­ru­fen, hei­lig und voll­kom­men zu sein, weil Gott bei­des ist. Aber was be­deu­tet das denn? Un­fehl­ba­res Wis­sen, über­ir­disch sein und da­bei nur Gu­tes tun? In dem Sin­ne ist bei­des für uns Men­schen wohl Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zur 1. Le­sung vom 6. Sonn­tag im Jah­res­kreis (16.02.2020)

(Sir 15, 15–20; 1 Kor 2, 6–10; Mt 5, 17–37) „Der lie­be Gott sieht al­les“ „Der lie­be Gott sieht al­les“, wur­de uns als Kin­der ger­ne ge­sagt, wenn Er­wach­se­ne nicht je­den un­se­rer Schrit­te kon­trol­lie­ren konn­ten und uns vor Un­fug be­wah­ren woll­ten. Gott als frag­wür­di­ge, päd­ago­gi­sche Er­zie­hungs­maß­nah­me zu miss­brau­chen, war und ist si­cher auch nicht im Sin­ne Wei­ter­le­sen

Zum 5. Sonn­tag im Jah­res­kreis (9.2.2020)

Jes 58,7–10; 1 Kor 2,1–5; Mt 5,13–16 “Ihr seid das Salz der Er­de.” Der evan­ge­li­sche Pfar­rer und Au­tor Wer­ner Ti­ki Küs­ten­ma­cher er­zählt von ei­nem gro­ßen Salz­berg, der an­läss­lich des Kir­chen­tags­mot­tos: “Ihr seid das Salz der Er­de.” in Stutt­gart 1999 in ei­ner Fuß­gän­ger­zo­ne auf­ge­türmt war. Auf ihn wirk­te die­ser An­blick be­fremd­lich: Salz in solch ei­ner rie­si­gen Wei­ter­le­sen

Licht­sehn­sucht

Ge­dan­ken zum Fest der Dar­stel­lung des Herrn (02.02.2020) (Jes 9, 1–6; 1 Joh 2, 7–11; Lk 2, 22–40) Frü­her en­de­te mit die­sem Fest die Weih­nachts­zeit. Ne­ben Je­sus ha­ben noch zwei Se­nio­ren ei­ne Haupt­rol­le, näm­lich der grei­se Si­me­on und die Pro­phe­tin Han­na. Wei­se und se­hend ge­wor­den, er­ken­nen sie in die­sem Kind das Licht der Ge­gen­wart Got­tes. Wei­ter­le­sen

Zum Ge­denk­tag des HL. Franz von Sa­les (24.01.2020)

Wir ge­den­ken heu­te des hei­li­gen Bi­schofs und Kir­chen­leh­rers Franz von Sa­les, der 1622 in Ly­on starb. Er muss ein sehr lie­be­vol­ler und mensch­li­cher Mensch ge­we­sen sein. Sol­che Frau­en und Män­ner brau­chen wir ge­ra­de in Zei­ten, wo an­geb­lich streng Re­li­giö­se in Wort und Tat eher auf das Ge­gen­teil set­zen. In­so­fern ist Franz von Sa­les ein blei­ben­des Wei­ter­le­sen