Ge­dan­ken zur 1. Le­sung vom 6. Sonn­tag im Jah­res­kreis (16.02.2020)

(Sir 15, 15–20; 1 Kor 2, 6–10; Mt 5, 17–37) „Der lie­be Gott sieht al­les“ „Der lie­be Gott sieht al­les“, wur­de uns als Kin­der ger­ne ge­sagt, wenn Er­wach­se­ne nicht je­den un­se­rer Schrit­te kon­trol­lie­ren konn­ten und uns vor Un­fug be­wah­ren woll­ten. Gott als frag­wür­di­ge, päd­ago­gi­sche Er­zie­hungs­maß­nah­me zu miss­brau­chen, war und ist si­cher auch nicht im Sin­ne Wei­ter­le­sen

Licht­sehn­sucht

Ge­dan­ken zum Fest der Dar­stel­lung des Herrn (02.02.2020) (Jes 9, 1–6; 1 Joh 2, 7–11; Lk 2, 22–40) Frü­her en­de­te mit die­sem Fest die Weih­nachts­zeit. Ne­ben Je­sus ha­ben noch zwei Se­nio­ren ei­ne Haupt­rol­le, näm­lich der grei­se Si­me­on und die Pro­phe­tin Han­na. Wei­se und se­hend ge­wor­den, er­ken­nen sie in die­sem Kind das Licht der Ge­gen­wart Got­tes. Wei­ter­le­sen

Zum Ge­denk­tag des HL. Franz von Sa­les (24.01.2020)

Wir ge­den­ken heu­te des hei­li­gen Bi­schofs und Kir­chen­leh­rers Franz von Sa­les, der 1622 in Ly­on starb. Er muss ein sehr lie­be­vol­ler und mensch­li­cher Mensch ge­we­sen sein. Sol­che Frau­en und Män­ner brau­chen wir ge­ra­de in Zei­ten, wo an­geb­lich streng Re­li­giö­se in Wort und Tat eher auf das Ge­gen­teil set­zen. In­so­fern ist Franz von Sa­les ein blei­ben­des Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum Hoch­fest der Er­schei­nung des Herrn (06.01.2020)

(Jes 60, 1–6; Eph 3, 2–3a.5–6; Mt 2, 1–12) Dem Stern fol­gen Wir fei­ern heu­te die „Stern­deu­ter aus dem Os­ten“, wie sie bei Mat­thä­us hei­ßen. Und sie kom­men auch nur bei ihm vor. Denn er möch­te mit sei­nem Evan­ge­li­um deut­lich ma­chen, dass die Fro­he Bot­schaft al­len Men­schen gilt und dass man Je­sus auch fin­den kann, Wei­ter­le­sen

Zum neu­en Jahr 2020

(Num 6, 22–27; Gal 4, 4–7; LK 2, 16–21) Blei­ben­de Ge­gen­wart Ih­nen al­len, auch im Na­men mei­ner Mit­brü­der und des Ho­me­­pa­ge-Teams ein ge­seg­ne­tes, be­hü­te­tes, neu­es Jahr 2020! Der ers­te Tag des neu­en Jah­res ist der Ok­tav­tag von Weih­nach­ten und das Hoch­fest der Got­tes­mut­ter Ma­ria, d.h. wir schau­en auf Je­sus (Mensch­wer­dung) und se­hen in ihm die Wei­ter­le­sen

Gött­li­ches Kind

Ge­dan­ken zum Weih­nachts­fest 2019 (24./25.12.) (Jes 9, 1–6; Gal 3, 26–29; 4, 4–7; Lk 2, 1–14) Weih­nach­ten heißt of­fi­zi­ell lit­ur­gisch „Hoch­fest der Ge­burt des Herrn“ und wird am 25.12. ge­fei­ert. Herr­schaft­lich je­den­falls sind die Um­stän­de der Ge­burt nicht. Sie ist mensch­lich und ei­gent­lich so „nor­mal“, wie ei­ne Ge­burt halt sein soll. Da­mals ahn­te kei­ner, wie Wei­ter­le­sen

Im­má­nu­el

Ge­dan­ken zum 4. Ad­vents­sonn­tag (22.12.2019) (Jes 7, 10–14; Röm 1, 1–7; Mt 1, 18–24) Im­má­nu­el Ihr, die ihr ge­liebt seid: Got­tes Lie­be sei al­le Zeit bei und in euch! Lie­be be­ru­fe­ne Hei­li­ge, das sind al­les Wor­te, die Pau­lus in der 2. Le­sung an die Rö­mer be­nutzt. Und da Hei­li­ge Schrift nicht nur Ver­gan­ge­nes er­in­nert, son­dern Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum 3. Ad­vents­sonn­tag (15.12.)

(Jes 35,1–6b.10; Ps 146,6–7.8–9a.9b-10; Jak 5,7–10; Mt 11,2–11) Freut euch im Herrn zu je­der Zeit! Noch ein­mal sa­ge ich: Freut euch! Denn der Herr ist na­he.”  Die­se Wor­te, die wie ein Mot­to über die­sem Sonn­tag ste­hen und ihm sei­nen Na­men “Gau­de­te” ge­ben, schrieb Pau­lus, wäh­rend er im Ge­fäng­nis saß. Wie un­ge­wöhn­lich in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum 2. Ad­vents­sonn­tag (8.12.)

(Jes 11,1–10; Ps 72,1–2.7–8.12–13.17; Röm 15,4–9; Mt 3,1–12) Kehrt um! Denn das Him­mel­reich ist na­he.” Mit die­sen Wor­ten be­ginnt im Mat­thä­us­evan­ge­li­um das Wir­ken Jo­han­nes des Täu­fers.Um­keh­ren, ei­ne Wen­de um 180 Grad. Das heißt doch, dass bis­her al­les in die fal­sche Rich­tung lief. Das grie­chi­sche Wort μετανοεῖν be­deu­tet tat­säch­lich Bu­ße tun, sich be­sin­nen. Dem Wort­sinn nach Wei­ter­le­sen

Ge­dan­ken zum 1. Ad­vents­sonn­tag (1.12.2019)

(Jes 2, 1–5; Röm 13, 11–14a; Mt 24, 29–44) Am En­de der Ta­ge Mit den bi­bli­schen Tex­ten des 1. Ad­vents könn­te man leicht Welt­un­ter­gangs­stim­mun­gen ver­stär­ken und so­mit auch ei­ne Hal­tung der Angst. Das Ge­gen­teil aber wol­len sie be­wir­ken. „Am En­de der Ta­ge“ (Jes 2,2) er­war­ten wir nicht die end­gül­ti­ge Ka­ta­stro­phe, (sol­che hat­ten und ha­ben wir Wei­ter­le­sen