Ge­dan­ken zum Fron­leich­nams­sonn­tag 2019

(1 Kön 19, 3–8; 1 Kor 11, 23–26; Lk 9, 11b-17)

Mit IHM un­ter­wegs

Was un­ter­schei­det ei­gent­lich das Fron­leich­nams­fest vom „Letz­ten Abend­mahl“ am Grün­don­ners­tag? Am Grün­don­ners­tag steht noch un­mit­tel­ba­rer die Per­son Je­sus im Mit­tel­punkt. Fron­leich­nam sind es mehr die eu­cha­ris­ti­schen Ga­ben Brot und Wein, und da noch­mal ins­be­son­de­re das eu­cha­ris­ti­sche Brot. Das ist nicht ganz un­pro­ble­ma­tisch, weil der Mensch Je­sus im­mer im Vor­der­grund ste­hen soll­te.

Und zum an­de­ren gibt es Fron­leich­nam ei­ne Pro­zes­si­on, die uns deut­lich macht, dass wir im­mer auf dem Weg Sei­en­de sind. Das mit­ge­tra­ge­ne, eu­cha­ris­ti­sche Brot zeigt uns, dass er als Kraft­quell al­le We­ge mit uns geht und bei, un­ter und in uns ist.

Da­für lasst uns heu­te in be­son­de­rer Wei­se „Dan­ke“ sa­gen.

(P. Tho­mas Röhr OCT)

Hei­lig­tum

Der Glau­be ist Lie­be,
und wo Lie­be ist,
da hat Gott
sein Hei­lig­tum
in un­se­rer Mit­te.

(Jo­hann Hein­rich Pes­ta­loz­zi)