Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 18. Sonn­tag im Jah­res­kreis (04.08.2019)

(Koh 1–2; Kol 3, 1–11; Lk 12, 13–21)

Wie im Him­mel, so auf Er­den

Rich­tet eu­ren Sinn auf das, was oben ist, nicht auf das Ir­di­sche!“ (Kol 3,2), so heißt es heu­te in der 2. Le­sung im Brief an die Ge­mein­de in Kolós­sä. An­ge­sichts der öko­lo­gi­schen Not, in der sich un­se­re Mut­ter Er­de be­fin­det, klingt das nicht ge­ra­de sehr pas­send. So, wie der Satz da steht, hal­te ich ihn für falsch und im Blick auf die Er­de für de­struk­tiv.
Got­tes ei­ge­ner Blick rich­tet sich sehr wohl auf das Ir­di­sche, denn Gott woll­te und will im­mer Ge­rech­tig­keit, Barm­her­zig­keit und Lie­be, im Him­mel, wie auf Er­den.
Mö­ge Got­tes Geist un­ser Den­ken, Füh­len und Han­deln wan­deln, da­mit wir das Le­ben für al­le, (auch das der Mut­ter Er­de), schüt­zen und pfle­gen, hier und über­all.

(P. Tho­mas Röhr OCT)

Lieb­ko­sung Got­tes

Das gan­ze ma­te­ri­el­le Uni­ver­sum ist ein Aus­druck der Lie­be Got­tes, sei­ner gren­zen­lo­sen Zärt­lich­keit uns ge­gen­über. Der Erd­bo­den, das Was­ser, die Ber­ge – al­les ist ei­ne Lieb­ko­sung Got­tes.

(Papst Fran­zis­kus in „Lau­da­to si“)