Ge­dan­ken zum 1. Ad­vents­sonn­tag (1.12.2019)

(Jes 2, 1–5; Röm 13, 11–14a; Mt 24, 29–44)

Am En­de der Ta­ge

Mit den bi­bli­schen Tex­ten des 1. Ad­vents könn­te man leicht Welt­un­ter­gangs­stim­mun­gen ver­stär­ken und so­mit auch ei­ne Hal­tung der Angst. Das Ge­gen­teil aber wol­len sie be­wir­ken. „Am En­de der Ta­ge“ (Jes 2,2) er­war­ten wir nicht die end­gül­ti­ge Ka­ta­stro­phe, (sol­che hat­ten und ha­ben wir schon ge­nug!), am En­de leuch­tet das Licht! des Herrn auf, wird das „Zei­chen des Men­schen­soh­nes am Him­mel er­schei­nen“ (Mt 24, 30), je­nes Men­schen­soh­nes, des­sen Zei­chen ein un­be­dingt lie­be­vol­les Herz ist. Nicht Angst, son­dern Ver­trau­en ist ge­fragt und von Gott er­sehnt.
„Im Licht des Herrn zu ge­hen“, heißt, auf We­gen des Ver­trau­ens und der Lie­be zu ge­hen.
Das mö­ge uns im­mer wie­der neu in je­der Eu­cha­ris­tie­fei­er, in die­sen Ta­gen und am En­de der Ta­ge von Gott her ge­schenkt sein.

(P. Tho­mas Röhr OCT)

Ge­wiss

Es ist ganz ge­wiss,
dass al­les in Freu­de
en­den wird.

(Rein­hold Schnei­der)