Ge­dan­ken zum 2. Ad­vents­sonn­tag (8.12.)

(Jes 11,1–10; Ps 72,1–2.7–8.12–13.17; Röm 15,4–9; Mt 3,1–12)

Kehrt um! Denn das Him­mel­reich ist na­he.” Mit die­sen Wor­ten be­ginnt im Mat­thä­us­evan­ge­li­um das Wir­ken Jo­han­nes des Täu­fers.
Um­keh­ren, ei­ne Wen­de um 180 Grad. Das heißt doch, dass bis­her al­les in die fal­sche Rich­tung lief.

Das grie­chi­sche Wort μετανοεῖν be­deu­tet tat­säch­lich Bu­ße tun, sich be­sin­nen. Dem Wort­sinn nach steckt aber viel­mehr drin: Da kann man ent­de­cken: „Nehmt das wahr, was zwi­schen den Zei­len steht“ oder auch „Denkt tie­fer“.

Wo kann ich das in mei­nem Le­ben tun, tie­fer den­ken, die Per­spek­ti­ve wech­seln – in Be­zug auf mich, die Men­schen, die mit mir le­ben, und auf Gott?

(Dia­kon Marc Teu­ber)