Ge­dan­ken zum 3. Ad­vents­sonn­tag (15.12.)

(Jes 35,1–6b.10; Ps 146,6–7.8–9a.9b-10; Jak 5,7–10; Mt 11,2–11)

Freut euch im Herrn zu je­der Zeit! Noch ein­mal sa­ge ich: Freut euch! Denn der Herr ist na­he.” 

Die­se Wor­te, die wie ein Mot­to über die­sem Sonn­tag ste­hen und ihm sei­nen Na­men “Gau­de­te” ge­ben, schrieb Pau­lus, wäh­rend er im Ge­fäng­nis saß. Wie un­ge­wöhn­lich in ei­ner sol­chen Si­tua­ti­on von Freu­de zu schrei­ben, ja, sie an­de­ren zu wün­schen.  Aber die Freu­de, die Pau­lus meint, ist kei­ne ver­gäng­li­che Freu­de wie die auf ei­nen Thea­ter­be­such, son­dern ei­ne, die das gan­ze Le­ben trägt. Die­se Freu­de lebt aus der Zu­ver­sicht, dass der Herrn na­he ist. 

Was trägt mein Le­ben? Ist die Freu­de auf und über Je­sus, der mir ganz na­he sein will?

(Dia­kon Marc Teu­ber)