Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 15. Sonn­tag im Jah­res­kreis (14.07.2019)

(Dtn 30, 9c-14; Kol 1, 15–20; Lk 10, 25–37)

Je­sus – Iko­ne Got­tes

Es er­staunt mich im­mer wie­der, wie selbst­ver­ständ­lich und selbst­si­cher man­che Got­tes­be­scheid­wis­ser von Gott re­den. Sie wis­sen ge­nau, was Gott will und was nicht. Wenn wir als Chris­ten ei­ne Ah­nung vom Ge­heim­nis Got­tes ha­ben wol­len, sind wir im­mer auf Je­sus von Na­za­reth ver­wie­sen. „Chris­tus ist Bild des un­sicht­ba­ren Got­tes“, schreibt Pau­lus an die Ko­los­ser (Kol 1, 15).
Wir müs­sen al­so die Evan­ge­li­en le­sen und im­mer wie­der be­tend me­di­tie­ren, um Je­sus Chris­tus ken­nen­zu­ler­nen. Si­cher, die Evan­ge­li­en sind schon Be­kennt­nis­schrif­ten und kei­ne his­to­ri­schen Mit­schnit­te, aber das Got­tes­bild „Je­sus“ ist ein lie­be­vol­les und lie­bens­wür­di­ges, aber auch Ge­wohn­tes in­fra­ge stel­len­des. Das fei­ern wir dank­bar in je­der Eu­cha­ris­tie­fei­er.

(P. Tho­mas Röhr OCT)

Je­sus fin­den

Nicht ich
muss­te Je­sus
fin­den.
Je­sus fand
mich.

(Mut­ter Te­re­sa)