Ge­dan­ken zur 2. Le­sung vom 25. Sonn­tag im Jah­res­kreis (22.09.2019)

(Am 8, 4–7; 1 Tim 2, 1–7; Lk 16, 1–13)

Gott ans Herz le­gen

Pau­lus for­dert in der 2. Le­sung im Brief an Ti­mó­theus „zu Bit­ten und Ge­be­ten, zu Für­bit­te und Dank­sa­gung auf, und zwar für al­le Men­schen“ (V1). Gott will, „dass al­le Men­schen ge­ret­tet wer­den“ (V4). Für Gott sind al­le Men­schen sei­ne Kin­der, und wie je­de Mut­ter, je­der Va­ter, Gu­tes für die Kin­der will, so will es Gott für sei­ne Kin­der nicht we­ni­ger.
Ein­an­der im Ge­bet Gott ans Herz le­gen, macht uns deut­lich, dass wir Ver­ant­wor­tung für­ein­an­der ha­ben und dass wir vor Gott Ge­schwis­ter sind. Das macht die ge­mein­sa­me Wür­de al­ler Men­schen aus und schließt ein re­spekt- und lie­be­vol­les Mit­ein­an­der mit ein. Die­ses Be­mü­hen mö­ge in der Eu­cha­ris­tie­fei­er ge­stärkt wer­den.

(P. Tho­mas Röhr OCT)

Reich ma­chen

Willst du je­man­den reich ma­chen,

musst du ihm nicht das Gut meh­ren,

son­dern sei­ne Be­dürf­nis­se min­dern.

(Epi­kur)